Text – Bild – Stimme: Multimodalität von Wissenskommunikation im Museum

Text – Bild – Stimme

Multimodalität von Wissenskommunikation im Museum

Aufsatz von Hans Apel und Bernadette Rieder und Cordula Schwarze

In: Blasch, Lisa und Daniel Pfurtscheller und Thomas Schröder (Hrsg.): Schneller, bunter, leichter? Kommunikationssstile im medialen Wandel. Innsbruck 2018. S. 331-361. innsbruck university press, 43 Euro

ISBN 978-3-901064-51-7

 

 

(md) Der Beitrag befasst sich mit der musealen Vermittlungsarbeit und ihren kommunikativen Aufgaben aus linguistischer Perspektive. Das in den Medien-wissenschaften derzeit stark favorisierte Paradigma der Multimodalität wird dabei auch auf die Rezeptionssituation in modernen Museen angewandt. Multimodalität im Museum meint das komplexe Zusammenspiel von Objekten, Räumen, Licht, Wegen, Texten, Tönen etc. das den Besuchern angeboten wird mit dem Ziel einer gemeinsamen „Herstellung von Wissen“ (S.335). Hierbei werden fünf kommunikative Grundaufgaben herausgearbeitet: Bezugnehmen, Beschreiben, Deuten, Erläutern und Bewerten. Die Autoren veranschaulichen an zwei Fallbeispielen von Multimedia-Präsentationen des Raetermuseums „Hohe Birga“ bei Innsbruck, wie anhand von linguistischen Erkenntnissen sowohl Verständlichkeit, als auch Adressatengerechtigkeit und Attraktivität geprüft und optimiert werden kann.

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